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 Raumklimageräte

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Raumklimageräte

raumklimageraete 1

Bereits im Frühjahr kann es in Räumen zu einem unbehaglichen Klima kommen, wenn Sonneneinstrahlung, innere Wärmelasten durch Computer und die dort tätigen Personen die Raumtemperaturen erhöhen. Bei der Beurteilung eines gesunden Raumklimas darf aber nicht nur die Temperatur berücksichtigt werden, entscheidend ist die relative Luftfeuchtigkeit im Raum.

Die rechtsstehende Tabelle zeigt, bei welcher Temperatur und Luftfeuchtigkeit wir von behaglichem (gesundem) Raumklima sprechen. Es wird somit deutlich, dass zur Beurteilung eines gesunden Raumklimas Temperatur und Luftfeuchtigkeit nicht voneinander zu trennen sind. Die Temperatur wirkt sich, wie sicher jeder selbst schon erfahren hat, auch auf unsere Leistungsfähigkeit aus: Die untere Abbildung zeigt den Abfall der Leistungsfähigkeit des Menschen bei steigenden Temperaturen. Bei der Entscheidung für den Einsatz eines Raumklimagerätes sollte man sich grundsätzlich von einer Fachfirma beraten lassen.

 
 


Empfehlungen für die Auswahl von Raumklimageräten:
  • Mobiles oder fest installiertes Klimagerät?
  • Bei fest zu installierenden Geräten: Ausführung als Decken-, Wand- oder Brüstungsgerät?
  • Eine Kühllastberechnung ist unbedingt erforderlich, um eine Überdimensionierung des Gerätes zu vermeiden. Eine einfache Kühllastberechnung finden Sie im Internet unter www.raumklimageraete.de.
  • Geräuschpegel und Energieklasse beachten (Markengeräte entsprechen heute der Energieklasse A). 
  • Je früher im Jahr Sie die Montage durchführen lassen, um so sicherer sind Sie, die Anlage früh genug in Betrieb nehmen zu können. 
  • Sie sollten im Besitz eines Hygrometers/Thermometers sein, um beurteilen zu können, ob die Temperatur oder die Luftfeuchtigkeit abgesenkt werden muss.
     

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raumklimageraete 3Einsatz von Split-Klimageräten

Die Split-Technologie eröffnet neue Einsatzbereiche bei der Raumklimatisierung und erlaubt heute die Lösung sehr komplexer Klimatisierungsaufgaben in hoher Qualität. Die Splitbauweise ist durch die örtlich getrennte Anordnung der Hauptbaugruppen als Außeneinheit mit dem Verdichter, Wärmetauscher und Ventilator sowie der Inneneinheit im Raum mit Wärmetauscher (bei Kühlungsverdampfer) und Ventilator gekennzeichnet. Außen- und Inneneinheiten sind durch fest installierte Kältemittel-Rohrleitungen verbunden. Wird zur Klimatisierung eines Raumes eine Außeneinheit mit einer Inneneinheit eingesetzt, spricht man von einer Mono-Splitanlage. Es besteht heute die Möglichkeit, dass an eine Außeneinheit mehrere Inneneinheiten angeschlossen werden. Hier spricht man von einer Multi-Splitanlage. Je nach Installationsort der Außeneinheit sind die Kältemittelleitungen und die Höhendifferenz begrenzt. Neben dem Wärme- und Feuchteentzug aus den Räumen werden auch 20 – 30 % der wasserlöslichen Schadstoffe bei einem Luftdurchsatz am Verdampfer über das Kondensat abgeführt. Will man dem Anspruch einer guten Luftverteilung im Raum gerecht werden, müssen auch die entsprechenden Inneneinheiten, die sich architektonisch dem Raum anpassen, geliefert werden.

Dazu bieten die Hersteller eine breite Palette von Inneneinheiten an: Stand-, Wand-, Decken-, Zwischendecken- und Kassettengeräte stehen dem Markt zur Verfügung. Sie werden entsprechend der erforderlichen Kälteleistungen und dem Raumvolumen angepasst. Die modernen Innengeräte sorgen zuverlässig für eine zugfreie Klimatisierung und halten die aktuellen EN- und DIN-Normen ein. Es sollte bei Interesse für ein Raumklimagerät auch in die Überlegung mit einbezogen werden, ob für einen geringeren Mehrpreis ein Wärmepumpengerät installiert wird, mit dem der Nutzer auch in der Übergangszeit heizen kann. Das spart nicht nur Energiekosten, sondern auch Geld und schont die Umwelt. 
Die Kälteleistungen dieser Geräte reichen heute von 2,5 bis 28 kW je nach Inneneinheit (Heizleistung geringfügig über der Kälteleistung).

 

raumklimageraete 6

VRF-Multisplitanlagen

Mono-Splitanlagen und Multisplitanlagen mit zum Beispiel fünf Innengeräten an einer Außeneinheit erfüllen nicht die Aufgaben und Anforderungen, die heute eine VRF-Multisplitanlage mit bis zu 40 Innenteilen mit einem Modul leisten. VRF-Systeme (variable refrigerant flow: variabler Kaltmittelstrom) sind Luft-Luft-Wärmepumpen, die beispielsweise bei größeren Bürokomplexen eingesetzt werden. Diese Systeme sind sehr energieeffizient und werden als  Luft-Luft-Wärmepumpe zum Kühlen, Entfeuchten und Heizen eingesetzt.
Die Außeneinheiten, die meistens als Dachaufstellung eingesetzt werden, gibt es als Elektro-VRF und Gas-VRF. Die realisierbaren Höhendifferenzen von den Außengeräten hin zu dem Innenteil betragen 50 m. Zudem sind  Kältemitteleitungen von bis zu 900 m möglich.
Die VRF-Multisplittechnik setzt also dort an, wo die Grenzen der „normalen“ Splittechnik erreicht sind. Um die Vorzüge der VRF-Systeme ausschöpfen zu können, sind eine exakte Planung und Berechnung sowie eine fehlerfreie kälte- und klimatechnische Installation durch einen qualifizierten Kälte-Klima-Fachbetrieb erforderlich.

Die Abbildung zeigt das Anwendungsprinzip für VRF-Multisplitsysteme. Obgleich bis zu 40 Inneneinheiten, das heißt 40 Räume klimatisiert werden können, kann jeder Raum einzeln geregelt werden. Diese Systeme lassen sich auch in die Gebäudetechnik integrieren. Bei großen Gebäuden, in denen viele Nutzereinheiten an ein solches System angeschlossen sind, ist zudem eine Einzelraum-Abrechnung möglich. Somit zahlt jeder Nutzer nur das, was er tatsächlich an Energie verbraucht. Die in den Räumen einsetzbaren Innengeräte sind bezüglich der Bauform mit denen der Splitgeräte vergleichbar. Für den nachträglichen Einbau in Gebäuden, wo für die traditionelle Klimatechnik mit ihren Luftkanälen kein Platz mehr ist, findet die VRF-Technik ihren festen Platz.
Aber auch bei Neubauten wird auf dieses Teilklimasystem zurückgegriffen, da es in vielen Fällen auch preisliche Vorteile bringen kann.

Fachverband Gebäude-Klima e. V. 

Danziger Straße 20 • 74321 Bietigheim-Bissingen
Tel. 07142  78 88 99 0 • Fax 07142  78 88 99 19

E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. 
Internet:  www.fgk.de